FDP bestätigt Griewel als Vorsitzenden

Der neugewählte Vorstand der FDP im Kreis Soest. Von links nach rechts: Christof Rasche, Linus Ebel, Ingo Schremmer, Michaela Löffler, Fabian Griewel, Mayela Hiltenkamp, Angela von Wengersky, Alexander Arens, Günter Münzberger, André Rückbeil.

Der Kreisverband der FDP im Kreis Soest hat auf seinem Kreisparteitag im Gut Himmelpforten in Niederense seinen Vorstand neu gewählt. Rund 50 Mitglieder nahmen an der Versammlung teil. Zum Auftakt richtete Landrat Heinrich Frieling (CDU) ein Grußwort an die Liberalen.

Als Kreisvorsitzender wurde Fabian Griewel erneut gewählt. Er führt den Kreisverband bereits seit 2017 und startet nun in seine neunte und zehnte Amtsjahr an der Spitze der FDP im Kreis Soest.

In seiner Rede ging Griewel auch auf die aktuelle Lage der FDP auf Bundesebene ein. Dabei wurde deutlich, dass die Situation der Partei kritisch gesehen wird. Zugleich betonte er, dass die FDP wieder stärker ihr liberales Profil schärfen müsse. „Wir müssen wieder deutlicher zeigen, dass wir die Partei der Freiheit, der Eigenverantwortung und des Vertrauens in die Bürger sind. Dafür müssen wir die großen liberalen Linien sichtbar machen – statt uns im politischen Klein-klein zu verlieren“, sagte Griewel.

Der Kreisverband sieht sich dabei vor Ort gut aufgestellt. Die FDP ist im Kreis Soest weiterhin in allen Räten vertreten, stellt eine starke Kreistagsfraktion und übernimmt auch Verantwortung in der Ausschussarbeit.

Neben der Wiederwahl des Vorsitzenden wurde auch der übrige Vorstand gewählt. Als gleichberechtigte stellvertretende Vorsitzende gehören weiterhin Mayela Hiltenkamp, Sebastian Rasche und Alexander Arens dem Vorstand an. Schriftführerin bleibt Michaela Löffler. Neu in den Vorstand gewählt wurde André Rückbeil als Schatzmeister.

Dem erweiterten Vorstand gehören als Beisitzer Gordon Eickhoff, Günter Münzberger, Ricarda Kroll und Linus Ebel an. Neu in dieses Gremium gewählt wurden Angela von Wengersky und Ingo Schremmer.

Auch ein Blick auf kommende Wahlen spielte beim Kreisparteitag eine Rolle. Der heimische Landtagsabgeordnete Christof Rasche soll als Spitzenkandidat der FDP Westfalen-Süd in die Landtagswahl 2027 gehen. Damit wolle die Partei frühzeitig die Weichen für die nächsten politischen Jahre stellen.

Mit der personellen Aufstellung und der kommunalen Verankerung sieht sich der Kreisverband für die kommenden Aufgaben gut gerüstet. Griewel betonte zum Abschluss, dass gerade in herausfordernden Zeiten engagierte Persönlichkeiten in der Politik gebraucht würden – und dass die FDP im Kreis Soest weiterhin daran arbeiten wolle, liberale Politik vor Ort sichtbar zu machen.