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FDP setzt auf Rasche und Schween zur Landtagswahl 2027

Bei ihrer Kreiswahlversammlung am Mittwochabend, 9. September, in Zwiebels Sudhaus hat die FDP im Kreis Soest ihre Kandidaten für die Landtagswahl im April 2027 gewählt. Christof Rasche für den Ostkreis und Peter Schween für den Westkreis wurden jeweils einstimmig gewählt.

Peter Schween / Christof Rasche

Peter Schween und Christof Rasche MdL

Bei ihrer Kreiswahlversammlung am Mittwochabend, 9. September, in Zwiebels Sudhaus hat die FDP im Kreis Soest ihre Kandidaten für die Landtagswahl im April 2027 gewählt. Christof Rasche für den Ostkreis und Peter Schween für den Westkreis wurden jeweils einstimmig gewählt.

Kreisvorsitzender Fabian Griewel zeigte sich überzeugt, dass das Comeback der FDP gelingen könne. Im Land fehle die FDP als Stimme der Vernunft in der Regierung, des soliden Wirtschaftens und der liberalen Mitte. Im Kreis Soest sei die Partei mit rund 500 Mitgliedern und Vertretern in jedem Rat stark aufgestellt. Mit Rasche, Landtagsvizepräsident aus Erwitte, und dem 48-jährigen Soester Immobiliensachverständigen und Ratsherrn Schween setze der Kreisverband auf parlamentarische Erfahrung und berufliche Praxis. Beide seien fest im Kreis Soest verwurzelt.

Deutliche Kritik übten die Liberalen an der schwarz-grünen Landesregierung und der Bundesregierung. Es fehle an klaren Prioritäten und einem verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeld. Gleichzeitig würden Bürger und Unternehmen immer stärker belastet.

Peter Schween will sich insbesondere für bezahlbaren Wohnraum sowie bessere Bedingungen für Sport und Ehrenamt einsetzen: „Bezahlbares Wohnen ist längst zu einer der zentralen sozialen Fragen geworden. Wir müssen schneller und günstiger bauen können, statt mit immer neuen Vorgaben zusätzliche Kosten zu verursachen. Gleichzeitig brauchen Sportvereine und Ehrenamtliche weniger Bürokratie und mehr Anerkennung. Sie halten unsere Gesellschaft vor Ort zusammen.“

Christof Rasche setzt seine Schwerpunkte auf Wirtschaft und Verkehr: „Die FDP ist die Fortschrittspartei. Wir wollen Innovationen ermöglichen, Bürokratie abbauen und Unternehmen wieder mehr Freiraum für Investitionen und neue Arbeitsplätze geben. Dazu gehört auch eine leistungsfähige Infrastruktur. Der Lückenschluss der A445 zur A2 muss endlich vorankommen, der Schienenverkehr muss wieder verlässlich funktionieren und der Flughafen Paderborn muss wieder als landesbedeutsam eingestuft werden. Die FDP wird mehr gebraucht denn je, 8% in NRW sind möglich.“

Als Gastredner war Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Staatsminister a. D. und Mitglied des Vorstands der Bertelsmann Stiftung, vor Ort. Im Mittelpunkt seiner Rede standen Innovation und der Mut, neue Wege zu gehen. Politik müsse gute Ideen ermöglichen und denjenigen, die etwas schaffen und voranbringen wollen, möglichst wenige Steine in den Weg legen. Entscheidend seien dafür mehr Freiräume für Unternehmertum und eine größere Offenheit gegenüber technologischem Fortschritt.